
Rally-Obedience
Haben Sie Lust, mal etwas Neues auszuprobieren? Eine Sportart, die Hund und Mensch Spaß macht, in der Action und Geschwindigkeit genau so wie Präzision und perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Hund gefragt sind? Die zwar anspruchsvoll ist, aber schnell von jederhund und jedermensch erlernt werden kann? Die abwechslungsreich und spannend ist und sich auf dem Hundeplatz genau so wie im heimischen Garten ohne großen Aufwand realisieren lässt?
Man nehme also eine ordentliche Prise Unterordnung und Obedience, würze sie mit einem klitzekleinen Schuss Agility - und heraus kommt: Rally Obedience!
Bevor es jedoch an die "Schilder" geht, werden die "Basics" in spielerischer Form (jedoch immer mit sinnigem Hintergrund) erarbeitet. Diese Basics machen auf diese Art und Weise sehr, sehr viel Spaß - nicht nur dem Hund, auch dem Mensch.
Nun, Rally Obedience trägt seinen Namen nicht von ungefähr: Es heißt so, weil es aufgebaut ist wie eine Rally: Das Mensch-Hund-Team bewegt sich dabei möglichst schnell mit dem Hund bei Fuß durch einen Parcours, innerhalb dessen verschiedene Stationen zu durchlaufen sind. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem Team sagen, was an dieser Stelle zu tun ist und in welche Richtung es nach Erfüllung der Aufgabe weiter geht.
Jedes Schild trägt ein Symbol für eine Übung aus dem Obedience- bzw. Unterordnungsbereich: Wendungen in jede Richtung und um 90°, 180°, 270° oder 360° zum Beispiel, ein Slalom um Pylonen, das Voraussenden über eine Hürde, Bleib-Übungen, Vorsitzen, Platz aus der Bewegung und so weiter. Insgesamt 46 verschiedene Übungsschilder stehen zur Verfügung.
Im Gegensatz zur klassischen Unterordnung und auch zur Sportart Obedience, der hohen Schule der Gehorsams, dürfen Hund und Mensch während des Parcours nach Lust und Laune miteinander kommunizieren: Der Hundeführer darf den Hund ansprechen, motivieren und anfeuern. Er darf beliebig viele Hör- und Sichtzeichen geben. Eines der beiden Reglements, die sich in Amerika in der Erprobungsphase befinden, erlaubt sogar, den Hund am Ende einer Übung mit einer Futterbelohnung zu bestärken. Tabu ist jegliche Korrektur des Hundes - sei es durch Hand, Leine oder Stimme. Sie führt zu Punktabzug bzw. zur Disqualifikation des Teams im Parcours.
Das Schöne am Rally Obedience: Es gibt kaum ein Hund- und Mensch-Team, für das sich diese Sportart nicht eignet! Große und kleine, alte und junge, dicke und dünne, unbegrenzt mobile und mobilitätsbegrenzte Menschen und Hunde können und sollen teilnehmen. Auch die Anforderungen an den Trainingsstand halten sich in Grenzen: Schon mit ein bisschen Übung ist ein Parcours erfolgreich zu bewältigen.
Es macht einfach nur Spass und ist mal was gaaaaaaz was anderes :o))
Ich freue mich auf Sie und Ihre Fellnase
Ihre Ulli Bach
(Quelle: spass-mit-dem-hund.de)